Wer ist Online

Jetzt sind 2 User online

 

Herzlich Willkommen!

auf der Homepage der SPD Illerkichberg-Weihungstal

 
 

OrtsvereinNeuer Vorstand

Jahreshauptversammlung 2016

Unser langjähriger Vorsitzender, Jens Hörmann ist nach Laupheim umgezogen und hat den Ortsverein gewechselt, er kann somit nicht wiedergewählt werden.

Nach einstimmiger Entlastung des alten Vorstands wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Gewählt sind:

• Vorsitzender:       Hans Kloos
• Kassiererin:         Uschi Kloos
• Schriftführer:       Bernd Hackbarth

Wir bedanken uns bei Jens für die langjährig geleistete Arbeit und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alle Gute.

 


 

Veröffentlicht am 12.10.2016

 

OrtsvereinUnser kleiner Haufen ...

Unser kleiner Haufen ist noch kleiner geworden.

Am Freitag, 12.08.2011 wurde unser Mitglied

Claus Sondhauss

beerdigt.

Erst in der Traueransprache des Pfarrers habe ich erfahren, dass Claus Sondhauss als Student aus der DDR geflüchtet ist und – wie ich – Ingenieur war und wir jahrelang im gleichen Unternehmen gearbeitet haben.

Er hätte uns als Zeitzeuge sicher viel berichten können. Leider haben wir dies versäumt. Unser Mitgefühl ist bei seiner Frau.

Bei dem weggezogenen Mitglied Bernd Stöckle haben wir dies besser gemacht. Er hat uns über seine Arbeit als Projektmanager bei Landes- und Bundesgartenschauen berichtet und uns eine Sonderführung bei der Landesgartenschau in Neu-Ulm gegeben.
Für seinen weiteren Berufsweg wünschen wir viel Erfolg.

Hans Kloos

Veröffentlicht am 27.08.2011

 

VeranstaltungenWarum brauchen wir Parteien?

jubilare

Bericht
Veranstaltung 14.07.2011, Gaststätte Rad

Die traditionellen Parteien haben in den letzten 20 Jahren zwischen 30 und 70 % ihrer Mitglieder verloren. Um über die möglichen Ursachen zu reden hat der SPD Ortsverein Illerkirchberg zu einer Veranstaltung im Gasthof Rad eingeladen. Jens Hörmann begrüßte als neuer Vorsitzender die Zuhörer. Das Thema „Warum brauchen wir Parteien?“ sollte nicht in einem theoretischen Vortrag angegangen werden, sondern wir haben unsere Jubilare

Martin Kipping, 30 Jahre in der SPD
Monika Kipping, 30 Jahre in der SPD. Konnte aus beruflichen Gründen leider nicht teilnehmen
Hans Kloos, 40 Jahre in der SPD

gebeten, aus ihrer ganz persönlichen Sicht über die Gründe zu berichten, die sie zum Parteieintritt bewegten.

Martin Kipping kam ursprünglich aus der Friedensbewegung. Als er nach einem berufsbedingten Umzug eine politische Heimat suchte, kam er zur SPD. Obwohl er als Sozialpädagoge und Leiter eines Kinderheims beruflich stark gefordert war, nahm er doch teil an der Menschenkette gegen die Stationierung von Pershing Atomraketen in Deutschland. Damals galt man fast als Revoluzer, wenn man massiv gegen die politische Führung demonstrierte und „sogar den Autoverkehr“ lahm legte. Auch wenn er mit der SPD verschieden Kursschlenker durchlebte, blieb er seiner Partei doch immer treu. Loyalität? Altmodisch?

Hans Kloos schilderte wie er über Umwege zur SPD kam. Von seinem konservativ, katholischen Elterhaus geprägt ist Mitgefühl und Einsatz für Arme und Schwache immer sein Leitmotiv gewesen. Dies führte dann 1968 zum Engagement für die Studentenbewegung und gegen den Krieg der Amerikaner in Vietnam. Nur gemeinsam mit anderen und in einer Partei, sah er die Möglichkeit seine Ideale umzusetzen.
Wichtig waren ihm und ist ihm auch noch heute:
Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Aufstieg durch Bildung, Frieden und Solidarität mit Menschen denen es nicht so gut geht. Deshalb ist er in die SPD eingetreten. Er bedauert, dass heute die ideellen Ziele, auch in der SPD, immer mehr in den Hintergrund treten. Leider wollen viele Politiker nur noch etwas werden und nicht etwas erreichen.

Die Zuhörer konnten nachvollziehen, wie die Redner damals ihr Herzblut in die Partei einbrachten. Es war die Zeit als Willy Brandt die Jugend aufgerufen hat, ihren neuen Ideen und Vorstellung von einer gerechteren und besseren Welt nicht in kleinen Gruppierungen verpuffen zu lassen, sondern diese in die SPD einzubringen und etwas zu bewegen.
Alle Parteien brauchen heute wohl wieder einen neuen Willy Brandt und junge Menschen mit Visionen. Helmut Schmidt hatte nicht recht, als er sagte: “Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“.

Es gilt immer noch der alte Aufruf an die Jungen: „Kommt um die Flamme zu bewahren, nicht um die Asche zu hüten!“

Jens bedankte sich bei den Jubilaren, dass Sie uns Einblick geboten haben in Ihr Verhältnis zur SPD und ihre Sicht zum politischen Leben und überreichte Ihnen mit unser Aller Dank die Urkunden zum Jubiläum.

Veröffentlicht am 07.08.2011

 

RSS-Nachrichtenticker