Blickwinkel

Dieser Raum ist vorgesehen für Kommentare unserer Mitglieder im Ortsverein. Blickwinkel deshalb, weil es nicht unbedingt die Ansichten der „Partei“ wiedergibt, aber in jedem Fall zum Nachdenken anregt oder anregen soll. ===============================================================================================

 

WEHRT EUCH! Von wegen transatlantische Freihandelszone


TTIP

Am 10. September waren zwischen 150.000 und 250.000 Menschen in Berlin zur >STOP TTIP< - Demonstration! Meine Frau und ich, zusammen mit einigen Freunden waren auch dort.

Den großen deutschen Zeitungen war dies teilweise nur eine Randnotiz wert. Der Bundes-SPD noch nicht einmal das! Die SPD-Bundestagsabgeordneten haben sich wohl (trotz größter Bedenken?) in den hintersten Ecken versteckt um ihren Parteivorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister als bekennenden TTIP-Fan nicht zu erzürnen. Hat man da Angst seinen guten Platz auf der Parteiliste für die nächste Wahl zu verlieren?

Alle großen Gewerkschaften unterstützen die Aktion STOP-TTIP und rufen zum Mitmachen auf. Die SPD-Spitze riskiert den Bruch zu ihrem wichtigsten Partner in der Gesellschaft. Auch das ist keine Randnotiz für die Bundespartei wert. Es gab schon mal Zeiten da hätte allein dieser Vorgang dazu geführt, dass sich einige Personen in der Parteispitze einen neuen Job suchen müssen. Aber da hatte die SPD bei Bundestagswahlen auch noch über 42% Zustimmung und nicht 25% wie heute!

Besinnt Euch! Hört auf, aus der SPD eine „rote CDU“ zu basteln. Eine in Bundtagswahlen erfolgreiche „schwarze CDU“ gibt es schon so lange wie es diese Republik gibt. Eine „rote CDU“ braucht kein Mensch! Eine FDP hat auch kein Mensch gebraucht. Wir gehen sonst denselben Weg.

Besinnt Euch! Die Menschen brauchen einen fairen Handel. Und wenn dieser faire Handel dann auch noch ein freier Handel ist, dann wäre das eine gute Sache.

Besinnt Euch! Und legt die Verhandlungsprotokolle im deutschen Hoheitsraum aus und nicht in der amerikanischen Botschaft. Jetzt merkt es der Dümmste mit Krückstock, dass es hier nicht um eine faire Verhandlung geht!

Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist kein gutes Geschäft.
Henry Ford (1863-1947), amerikanischer Autoproduzent

 

SPD - Gib mir meine Stimme zurück


Koalitionsverhandlungen Nein

Koalitionsverhandlungen 20,5% der Illerkirchberger Wähler habe bei der Bundestagswahl 2013 die SPD gewählt, sogar 24,6% die SPD-Kandidatin Frau Hilde Matheis. Wir haben so gewählt, weil wir CDU und CSU nicht an der Regierung und Frau Merkel nicht als Kanzlerin haben wollten! Die SPD-Oberen wollen nun genau diesen Parteien und dieser Kanzlerin in die Steigbügel helfen! SPD - Gib mir meine Stimme zurück! bh 5.11.2013

 

POLITIKWECHSEL IM SEPTEMBER


Ausschnitt der Anzeige

Für einen Politikwechsel mit einer starken SPD Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger zweifelt daran, dass es in Deutschland noch gerecht zugeht. Die deutsche Wirtschaft wächst, der Export boomt. Während die Zahl der Milliardäre weiter zunimmt, wächst die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse, droht Altersarmut. Nach einem schmerzhaften Lernprozess besinnt sich die Sozialdemokratie wieder auf ihren Kernbereich der sozialen Verantwortung. Sozialdemokraten kämpfen:

  • um einen Mindestlohn, damit jeder von seiner Arbeit auch leben kann
  • gegen den Missbrauch der Zeit- und Leiharbeit
  • für Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Entlohnung
  • um bezahlbare Mieten nicht nur in Ballungsräumen
  • gegen gemeinschaftsschädigende Steuerhinterzieher und Offshore-Zentren
  • gegen global agierende Konzerne, die sich „legal“ ihrer Steuerpflicht entziehen
  • für strikte Regulierung der Finanzmärte und ein Verbot schädlicher Finanzprodukte
  • für eine Solidarrente und um menschenwürdige Pflege im Alter

Wir treten ein für eine Politik des friedlichen Miteinander, des Respekts vor anderen Kulturen und Lebensstilen. Der vollständige Aufruf im Internet: www.aktion-mehr-demokratie.de Georg Althammer ∙ Claudia Amm ∙ Ingo Appelt ∙ Michael Ballhaus ∙ Hilla Becher ∙ Karin Benz-Overhage (Gew.) ∙ Klaus von Beyme ∙ Hark Bohm ∙ Michael Bräuer ∙ Peter Brandt ∙ Fred Breinersdorfer ∙ Jutta Brückner ∙ Uschi Brüning ∙ Wibke Bruhns ∙ Pepe Danquart ∙ Diemut Daub ∙ Friedrich Dieckmann ∙ Vito von Eichborn ∙ Vivi Eickelberg ∙ Joana Emetz ∙ Ursula Engelen-Kefer (Gew.) ∙ Ellen von Friedeburg ∙ Mario Früh ∙ Hans W. Geissendoerfer ∙ Jochen Gerz ∙ Konrad Gilges (Gew.) ∙ Günter Grass ∙ Rolf Haufs ∙ Gert Heidenreich ∙ Johannes Heisig ∙ Irm Hermann ∙ Nele Hertling ∙ Uwe-Karsten Heye ∙ Peter Hoenisch ∙ Klaus Hoffmann ∙ Rainer Hub ∙ Felix Huby ∙ Roland Kaiser ∙ Jürgen Kessler ∙ Barbara Kisseler ∙ Kirsten Klöckner ∙ Herbert Köfer ∙ Matthias Kollatz-Ahnen ∙ Jakob Köllhofer ∙ Marco Kreuzpaintner ∙ Sebastian Krumbiegel ∙ Lars Kühn ∙ Fitzgerald Kusz ∙ Helmut Lachenmann ∙ Knut Lambertin (Gew.) ∙ Günter Lamprecht ∙ Leonard Lansink ∙ Anne Linsel ∙ Erich Loest ∙ Hanjo Lucassen (Gew.) ∙ Volkwin Marg ∙ Kristin Meyer ∙ Rune Mields ∙ Franz-Josef Möllenberg (Gew.) ∙ Armin Mueller-Stahl ∙ Oskar Negt ∙ RA Helmut Neumann ∙ Max Neumann ∙ Christian Nürnberger ∙ Leonie Ossowski ∙ Ulrike Rosenbach ∙ Thomas Rosenlöcher ∙ Michael Ruetz ∙ RA Peter Ruhenstroth-Bauer ∙ Brigitte Russ-Scherer ∙ Dirk Sager ∙ Helge Sasse ∙ Werner Schaub ∙ Dieter Schnebel ∙ Friedrich Schorlemmer ∙ Gesine Schwan ∙ Bernhard Schwichtenberg ∙ Hermann Soggeberg (Konzern-BRV Unilever) ∙ Günter Baby Sommer ∙ Tilman Spengler ∙ Franziska Sperr ∙ Klaus Staeck ∙ Gerhard Steidl ∙ Johano Strasser ∙ Frank Teichmüller (Gew.) ∙ Manfred Teubner ∙ Thomas Unger ∙ Brigitte Unger-Soyka ∙ Donata Valentien ∙ Michael Verhoeven ∙ Isabella Vértes-Schütter ∙ Wolfgang Völz ∙ Andrew Walde (Gew.) ∙ Eleonore Weisgerber ∙ Patrick Winczewski ∙ Eduard Wörmann ∙ Peter Zlonicky

 

VON DEN LINKEN KÖNNEN WIR DEMOKRATIE LERNEN

Meldung in der deutschen Presse am 16.05.2012 - La Fontaine ist bereit, sich für den Posten des Parteivorsitzenden zu bewerben .... aber nur, wenn kein anderer Kanditat seinen Hut in den Ring wirft. Geht Demokratie wirklich so? bh 05/2012

 

DIE GRIECHEN SIND FAUL

fauler grieche

DIE GRIECHEN SIND FAUL! So einfach ist das! Sie hören mit 55 auf zu arbeiten. Ledige Töchter erhalten die Pension des Vaters bei dessen Tod .... Schon haben wir die Lösung. Die Frage ist nur: STIMMT DAS SO? Vergleichen wir mal: Bezogen wird immer auf das Brutto-Inlandsprodukt (BIP)

  • Direkte Steuern 2007: GR 8% - EU 13%
  • Steuern auf Kapitalerträge 2006: GR 16% - EU25%
  • Anstieg der Steuern auf Löhne und Renten 2002 bis 2008: GR +97%
  • Die wichtigste Gruppe griechischer Unternehmer sind die Reeder. Sie genießen Steuerfreiheit. Deshalb halten die reichsten Griechen große Anteile an Reedereien.

Nur ein Jahr nach der Verordnung des ersten Rettungsplans für Griechenland sollen die griechischen Erwerbstätigen erneut Opfer bringen, weil sich herausgestellt hat, dass der Verzicht der letzten zwölf Monate nicht ausreicht, um das Land vor dem Konkurs zu bewahren. NUR: Haben die Griechen ein Ausgabenproblem, hervorgerufen durch die Wohltaten an die einfachen Bürger ODER Haben die Griechen ein Einnahmenproblem weil ihre Reichen nicht einmal 50% der EU-Steuersätze zahlen müssen? DIE GRIECHEN SIND FAUL? Zahlen aus Verdi Publik 06.07/2011 Politik ist eine Bühne, auf der die Souffleure manchmal deutlicher zu hören sind als die Akteure. Ignazio Silone (1900-1978), italienischer Politiker und Schriftsteller bh 07/2011

 

GRIECHENLAND – Ein Schelm der Böses dabei denkt

Ein Land mit 11 Mio. Einwohnern - soviel wie Moskau - hat 330 Milliarden EUR Schulden. Dies sind etwa 30.000 EUR Schulden pro Einwohner (incl. Säuglinge, Rentner etc.). Weit mehr als das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Griechen. Die jährlichen Exporte belaufen sich zur Zeit auf ca. 17 Milliarden EUR, die Importe auf 43 Milliarden. Bislang waren Banken die Schuldner, die auch gut daran verdienten. Es ist jetzt aber seit mindestens 1 Jahr absehbar, dass Griechenland seine Schulden niemals zurück zahlen kann. Das bedeutet, die Banken bleiben auf ihren Forderungen sitzen! Jetzt kommt die Politik den Banken zur Hilfe. Uns erzählt die Politik sie käme Griechenland zur Hilfe und im Übrigen wäre bei einem griechischen Staatsbankrott und der dann notwendigen Umschuldung der Euro in Gefahr, ja sogar das ganze Weltfinanzsystem. Wir erinnern uns, ein Land mit 11 Millionen Einwohnern – und deren Schulden bringen die ganze Welt ins Straucheln? Was ist wirklich passiert? Man brauchte Zeit für die Banken, dass sie ihre Darlehen zurückziehen können und durch „staatliche Sicherungsleistungen“ ersetzt werden können und jetzt redet man plötzlich von Umschuldung. Unser Finanzminister Herr Schäuble verlangt jetzt lautstark eine Beteiligung privater Gläubiger oder Investoren oder wer oder was auch immer. Die wäre vor einem Jahr ganz automatisch gekommen. Jetzt wird er den den langen Finger sehen, denn andernfalls wären ja die jährlichen Bonuszahlungen für die Banker in Gefahr. Und das geht natürlich in gar keinem Fall. Denn wofür haben wir denn den Steuerzahler. Schon in der Antike haben die Mächtigen ihren Freunden aus der Staatskasse Gutes angetan. EIN SCHELM DER BÖSES DABEI DENKT

Heute liegt die politische Vernunft nicht mehr dort, wo die politische Macht liegt. Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter

bh 06/2011

 

PANZER - PFUI TEUFEL

AUF EIN WORT Unsere Politiker, ihre Sprache - und ich Adrian Zielke, Auszug aus Sonntag Aktuell 17.07.2011 Glaubwürdigkeit? Außenminister Westerwelle hat in Kairo den arabischen Aufbruch begrüßt, an der Seite der Freiheitskämpfer, er hat im UN-Sicherheitsrat dafür gesorgt, dass sich Berlin nicht an der Seite seiner Freunde am Kampf gegen Gaddafi beteiligt und jetzt hat er offenbar seine Zustimmung zu einer Panzerlieferung an Riad gegeben: Deutsche Panzer als Unterdrückungsinstrumente gegen das arabische Volk. Pfui Teufel. bh 07/2011 .

 

ATOMKRAFT – Ein Schelm der Böses dabei denkt

(Bild: Pixelio) Es ist etwa 10 Jahre her, als eine Rot-Grüne Regierung den Vertrag zum Atomausstieg bis 2022 mit den Stromkonzernen aushandelte und unterzeichnete.

Dann kam eine Schwarz-Gelbe Regierung ans Ruder und setzte ein Energie-Jahrhundertwerk um. Die Atommeiler sollten laufen bis zum St. Nimmerleinstag und alle Sterne in der Regierung mit ihren Sternschnuppen strahlten um die Wette.

Dann kam was kommen musste. Nach den Unfällen in Three Mile Island - USA 1979 (teilweise Kernschmelze), Tschernobyl - Sowjetunion 1986 (Reaktorexplosion) fielen sämtliche Systeme der 4 Reaktoren in Fukushima - Japan 2011 aus. Plötzlich erkannte die Frau Doktor der Physik (Frau Dr. Angela Merkel) dass die Kernreaktoren der Brückentechnologie gefährlich sind und organisiert einen Atomausstieg bis 2022. Zuvor fand in Baden-Württemberg noch die von der Kanzlerin verkündete Volksabstimmung in Stuttgart statt (Landtagswahl).

Und jetzt? Jetzt haben wir schon wieder ein Energie-Jahrhundertwerk und alle Sterne der Regierung mit ihren Sternschnuppen strahlen um die Wette. Nur eins hat sich geändert: Die Kernkraftwerksbetreiber haben jetzt beste Chancen auf Milliarden-Abfindungen aus der Staatskasse.

Schon in der Antike haben die Mächtigen ihren Freunden aus der Staatskasse Gutes angetan. EIN SCHELM DER BÖSES DABEI DENKT bh 06/2011 .

 

AUSBILDUNG BEI NETTO

Thema „Ausbildung bei Netto", Leserbrief ver.di PUBLIK 4_2011 Meine Tochter und ihr Lehrkollege waren Auszubildende bei Netto. Zwei Monate vor ihrer Prüfung wurden sie von drei Netto-Mitarbeitern unter Druck gesetzt und sollten ihre Kündigung unterschreiben. Nachdem sie zweieinhalb Stunden bearbeitet wurden, natürlich einzeln, hat man sie dazu gebracht, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Gleichzeitig hat Netto für diese Filiale eine 400 Eurokraft und eine 30 Stunden-Hilfe eingestellt. Die Sache ist jetzt vor Gericht. Soviel zur Ausbildung bei Netto. Uwe Freytag, PER E-MAIL bh 07/2011

 

Mitglied werden

Mitglied werden Logo

09.12.2018 19:38 Europa ist die Antwort
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen. Ob wir der europäischen Idee neuen Schub geben. Oder ob der Weg zurück führt in nationalstaatliches Klein-Klein – und wir die Weltpolitik der anderen nur an der Seitenlinie kommentieren und erdulden. Um nichts weniger geht es

07.12.2018 21:15 Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde
Mit der Einigung der europäischen Arbeitsminister auf eine Europäische Arbeitsbehörde ist ein Schritt hin zu einem sozialeren Europa getan. Die Europäische Kommission hatte diesen Vorschlag unterbreitet, nun muss noch das Europäische Parlament zustimmen. „Vor einem Jahr haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, mehr zu tun für soziale Rechte, wie den Zugang zu Sozialschutz,

05.12.2018 22:19 Harald Christ – Die CDU meldet sich von ihrer Wirtschaftskompetenz ab
Zum Antrag „Wirtschaft für die Menschen – Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert“ der CDU auf ihrem Bundesparteitag am 7./8. Dezember 2018 erklärt der Mittelstandsbeauftragte beim SPD Parteivortand Harald Christ: Wo bleibt das Neue? Der Inhalt des Antrags ist ziemlich dünn und hinlänglich bekannt. Eine in die Zukunft gerichtete Perspektive für den Wirtschaftsstandort Deutschland und seine Herausforderungen

Ein Service von websozis.info

Besuchszähler

Besucher:210011
Heute:28
Online:1