Hilde Mattheis: Die Gesundheitsämter werden gerade alleine gelassen!

Veröffentlicht am 20.08.2020 in Pressemitteilungen

Berlin, 20.08.2020 – Die Corona-Infektionszahlen steigen in Deutschland weiter an. Umso wichtiger ist nach Ansicht der Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis, Berichterstatterin der SPD-Fraktion für den ÖGD eine optimale Aufstellung der Gesundheitsämter. Die Abgeordnete stellt hier leider bundesweit große Mängel von Seiten der Landesregierungen und Kassenärztlichen Vereinigungen fest.

 

„Wir haben nach wir vor ein Problem mit dem Datenaustausch der Testergebnisse und Infiziertenzahlen“, sagte Mattheis. „Die Bundesländer sind nicht in der Lage, sich dafür auf ein einheitliches Onlineaustauschsystem zu verständigen. Und selbst innerhalb eines Bundeslandes schafft es bspw. die Landesregierung in Baden-Württemberg nicht, für alle Gesundheitsämter ein einheitliches System bereitzustellen. Ich hätte Verständnis, wenn das zu Beginn der Pandemie passiert. Aber so bekommt man den Eindruck, dass monatelang in diesem Bereich nichts passiert ist und die Gesundheitsämter alleine gelassen werden. Ich rufe die Gesundheitminister aller Länder auf, hier dringend nachzuarbeiten, um uns auf den weiteren Anstieg vorzubereiten.“

 

Ein weiteres Problem gibt es mit Testkapazitäten. „Die Strategie von Bund, Land und Wissenschaft ist klar: Wir müssen testen, testen, testen. Das ist offenbar nicht bei den Kassenärztlichen Vereinigungen angekommen, denn die streiten sich lieber mit den Krankenkassen über das Geld, was die niedergelassenen Ärzte dafür bekommen sollten, wenn sie auch außerhalb der Sprechzeiten Abstriche nehmen. Es fehlen Strukturen vor Ort, so dass es zu jeder Zeit ärztliche Ansprechpartner für Testungen gibt. Hier mangelt es angesichts einer möglichen zweiten Welle an Problembewusstsein. Ich erwarte, dass alle Akteure im Gesundheitswesen jetzt an einem Strang ziehen, damit wir diese Pandemie gemeinsam bewältigen!“

 
 

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