Hilde Mattheis: Die Pflegeversicherung braucht eine Runderneuerung

Veröffentlicht am 12.05.2021 in Pressemitteilungen

Berlin, 12. Mai 2021 – Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege ruft die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis zu weitreichenden Reformen für die soziale Pflegeversicherung auf. Dabei müssten sowohl Finanzierung, Pflegekräfte, Angehörige und Leistungsansprüche für Pflegebedürftige in den Blick genommen werden.

 

„Pflege ist Teil der Daseinsvorsorge und als solche darf sie nicht Spielball privater Investoren werden, sondern gehört staatlich geschützt“, erklärt Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages. „Pflege braucht eine Runderneuerung. Das ist offensichtlich angesichts der Bevölkerungsprognosen mit zunehmender Pflegebedürftigkeit und steigenden Kosten für Pflegebedürftige und deren Angehörigen sowie der prekären Arbeitssituation von Pflegekräften. Diesen Herausforderungen muss sich Politik stellen.“

 

„Ich bin der Meinung, dass wir einen umfassenden Reformansatz brauchen.“, sagt Mattheis und fordert: „Wir brauchen die Pflegevollversicherung als Bürgerversicherung zur Finanzierung. Wir müssen als Bundestag in der Lage sein, Kommunen bei dem Auf- und Ausbau einer guten Pflegeinfrastruktur zu unterstützen, ähnlich wie das beim Kitaausbau gelungen ist. Wir müssen die Trennung zwischen ambulanten und stationären Pflegeleistungen aufheben und den Vorrang Privater im Pflegebereich zugunsten der öffentlichen Hand zurückdrängen. Angehörige von Pflegebedürftigen müssen besser abgesichert werden. Und wir müssen ernst machen in der Unterstützung für Pflegekräfte. Neben einem flächendeckenden Tarifvertrag braucht es eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Innovative Pflegemodelle wie das niederländische Modell „Buurtzog“ mit Präventionsansätzen und unbürokratischerer Arbeit für Pflegekräfte zeigen auf, wie Pflege besser organisiert werden kann. Pflege gehört zum Leben dazu. Wir brauchen Pflege, die zum Leben passt. Mehr denn je.“

 
 

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