Mattheis: Arztpraxen dürfen nicht zu Virenschleudern werden

Veröffentlicht am 20.04.2020 in Pressemitteilungen

Ulm, 20.04.2020 – Mit dem heutigen Montag läuft die Sonderregelung, dass während der Covid19-Pandemie Ärzte telefonisch eine Arbeitsunfähigkeit ihrer Patienten bestätigen können, nach einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses aus. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, kritisiert diese Entscheidung als hoch risikoreich für Ärzte und Patienten.

 

„Diese Entscheidung ist grundsätzlich falsch und muss umgehend zurückgenommen werden.“, erklärte Mattheis. „Sie setzt die Patienten und die behandelnden Ärzte unnötigen Risiken aus, da nun wieder alle Erkrankten, z.B. mit Atemwegsbeschwerden in die Praxen gehen müssen, und damit sich selbst, die anderen Patienten, die Angestellten und die Ärzte gefährden. Die Arztpraxen dürfen nicht zu Virenschleudern werden.“

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das oberste Gremium der medizinischen Selbstverwaltung, hat die eigene Ausnahmeregelung durch einen Beschluss am 17.04.2020 gegen die Stimmen der Ärztevertretung auslaufen lassen. Grund für den Beschluss sind laut G-BA die sinkende Zahl an Neuinfektionen und die Wahrung von Hygiene- und Abstandsregeln.

 

„Der G-BA geht hier ein zu hohes Risiko ein.“, begründet Mattheis ihre Kritik am Beschluss. „Eine telefonische AU-Bestätigung hat sich bewährt, denn sie gilt nur für Patienten mit Beschwerden der Atemwege. Nun sollen Ärzte wieder persönlich und mit direktem Körperkontakt hochansteckende Patienten untersuchen, obwohl sie zum Teil nicht über ausreichende Schutzausrüstung verfügen. Das Bundesgesundheitsministerium muss prüfen, ob hier nachgeschärft werden kann, um alle Beteiligten besser zu schützen, bis die Pandemie stärker unter Kontrolle ist.“

 
 

Homepage Hilde Mattheis MdB

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