Mattheis: Es gibt Lebensqualität bis zum Schluss

Veröffentlicht am 16.05.2015 in Presseecho

Ehingen ef Im Herbst wird der Bundestag über die Sterbehilfe abstimmen. In der Ehinger Rose hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis das Thema am Freitag zusammen mit Ärztin Birgit Schmucker, Hospizgruppenleiterin Ute Häußler und Medizin-Fachanwalt Matthias Wonschik vor annähernd 30 Zuhörern behandelt und sich für die Verbesserung der Hospizarbeit und Schmerzerleichterungsmedizin ausgesprochen.

„Geschäftliche Sterbehilfe gehört verboten“, wandte sich Hilde Mattheis eindeutig gegen die in anderen Ländern schon übliche Ausweitung des Gesundheitsdienstleistungsgewerbes um eine neue einträgliche Sparte. Im Alb-Donau-Kreis hat sie Bereiche ausgemacht, wo die Versorgung mit Schmerzerleichterungsversorgung nicht ausreichend ist. „Alle Todkranken brauchen beste Unterstützung“, setzt sich Hilde Mattheis für flächendeckende Versorgung ein. Für die Qualifizierung zur Schmerzerleichterungsleistung musste Ärztin Birgit Schmucker 160 Theoriestunden absolvieren und eine schriftliche Prüfung bestehen. Sie steht für die freie Wahl des Lebensendes ein. Für Ärzte sei die Todesassistenz allerdings eine zu große Gewissensbelastung. Daher sei sie gegen die aktive Sterbehilfe.

Sterbende seien auf Unterstützung angewiesen, sagte Ute Häußler. Die Hospizmitarbeiter seien einfach da und gingen auf Schmerzen ein. Die Zuwendung aller Beteiligten trage dazu bei, den Wunsch nach Sterbehilfe zurückzudrängen.

Die Musterberufsordnung für Ärzte sehe keine Tötungsassistenz vor, sagte Jurist Matthias Wonschik. Es sei nicht Aufgabe eines Arztes, bei der Selbsttötung mitzuwirken.

 
 

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